Digitalisierung hat Einfluss auf die MKH

Die Entwicklung in der Optik nimmt Fahrt auf.

Bisher sind sicherlich durch die modernen Schleifautomaten viele handwerkliche Schritte vereinfacht worden. Bisher hat das aber vermutlich keine Jobs gekostet und eher für eine Erleichterung und bessere Produktivität gesorgt. Nun kommt ja die Digitalisierung und das haben wir ja aller schon mehrfach gelesen, sie lässt sich nicht aufhalten. Was ist bisher passiert?

Die klassischen Messungen mit PD-Massstab wurden ersetzt durch Video-Zentrierung. Diese Video-Zentrierung wird nun kontinuierlich kleiner und passt heute sogar in ein Tablet hinein. Früher haben wir Aufträge per Hand geschrieben, heute geben wir die Daten direkt in einen PC, Laptop oder ein Tablet ein. Bisher nichts das mir Sorgen machen würde. Es haben sich die Werkzeuge geändert, nicht mein Arbeitsalltag. IPad statt Papier und Kugelschreiber sind kein Change Prozess. Die Aufgabe wird es sein in der bevorstehenden Digitalisierung abzuwägen ob es sich um ein neues Werkzeug handelt oder tatsächlich einen gravierenden Veränderungsprozess. Die Aufgabe müsste dann für das Change-Management lauten, in allen Phasen die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Veränderungen sind gut, sie zu begleiten zwingend erforderlich. Deswegen sollten alle Unternehmen sich um die Aus- und Weiterbildung bemühen.

Wieso aber nun hat die Digitalisierung einen Einfluss auf die MKH?

M ist die Mission oder auch Strategie eines Unternehmens.

K ist die Kultur, eng verbunden mit den Werten und dem Verhalten.

H beschreibt die Hierarchie oder auch Struktur der Organisation.

Wir sind ein Dienstleitungsberuf der den Kunden im Mittelpunkt verankert hat. Diesen Fokus dürfen wir nicht verlieren. Aber auch Wir sind in diesem Prozess wichtig und so dürfen auch wir nicht auf der Strecke bleiben. Alle Ideen der letzten Jahre und alle Produkte in der Pipeline sind meiner Meinung nach eine Veränderung der Werkzeuge und keine Gefahr für den Berufszweig, allerdings sollten wir uns mal Fragen ob wir mit dem eigentlich so zufrieden sein können wie er gerade aussieht.

Ich mache mir keine Sorgen um die Digitalisierung in der Optik.

Eine Disruption sehe ich noch nicht in weiter Ferne, aber das liegt ja in ihrer Natur, nicht gesehen zu werden.

Wie stehst DU zur Digitalisierung in der Augenoptik?

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