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Wenn der Kopf dröhnt:


Ein Blick auf die idiopathische intrakranielle Hypertension

Kopfschmerzen, Sehstörungen und ein ständiges Klingeln im Ohr – das sind nur einige der Symptome der idiopathischen intrakraniellen Hypertension (IIH). Auch bekannt als „Pseudotumor cerebri“, ist dies eine seltene neurologische Erkrankung, bei der der Druck im Schädelinneren ohne offensichtliche Ursache ansteigt.

Was ist IIH?
IIH ist eine Erkrankung, die oft junge, übergewichtige Frauen betrifft, obwohl sie auch bei anderen Gruppen auftreten kann. Der genaue Grund für den erhöhten intrakraniellen Druck ist noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass eine gestörte Liquorresorption eine Rolle spielt.

Symptome im Blick:
Die häufigsten Anzeichen von IIH sind starke Kopfschmerzen, vor allem morgens, begleitet von Doppeltsehen, Ohrgeräuschen, Sehverlust und einer Schwellung des Sehnervenkopfs im Auge, dem sogenannten Papillenödem.

Diagnose und Häufigkeit:
Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination von klinischen Symptomen und bildgebenden Verfahren. IIH ist zwar selten, aber die genaue Häufigkeit variiert je nach Bevölkerungsgruppe. Schätzungen zufolge sind es etwa 1-2 von 100.000 Menschen, die von dieser Erkrankung betroffen sind.

Behandlung und Perspektiven:
Die Therapie zielt darauf ab, den intrakraniellen Druck zu kontrollieren. Medikamente, insbesondere Diuretika, können verschrieben werden. In einigen Fällen kann eine Lumbalpunktion den Druck reduzieren. Mit angemessener Behandlung haben die meisten Patienten gute Aussichten, aber die Erkrankung kann wiederkehren und erfordert langfristige Überwachung.

Forschung und Gemeinschaft:
Die Forschung zu IIH schreitet voran, und die Unterstützung von Gemeinschaften in sozialen Medien und Online-Foren spielt eine wichtige Rolle. Hastags wie #IIHawareness und #HeadacheHeroes bieten Plattformen für Betroffene, um Erfahrungen auszutauschen und Bewusstsein zu schaffen.

Wenn du oder jemand, den du kennst, Symptome von IIH zeigt, ist es wichtig, sofort einen Neurologen aufzusuchen. Eine rechtzeitige Diagnose und angemessene Behandlung können den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.

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https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4913113_3

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