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Die Studie konzentrierte sich darauf, die Augenbewegungsmuster von 37 Kindern im Alter von 9-13 Jahren mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und 36 typisch entwickelten Kindern zu analysieren. Mithilfe einer fesselnden VR-Brille mit integriertem 90-Hz-Augentracker spielten die Kinder ein aufregendes Spiel zur Prospektiven Erinnerung.
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Die Ergebnisse enthüllten signifikante Unterschiede in den Augenbewegungsmustern zwischen den Gruppen. Diese Unterschiede erstreckten sich über die gesamte Spielzeit und waren nicht auf bestimmte Ereignisse oder Reizeigenschaften beschränkt.
Ein auf den Augenbewegungsdaten trainiertes maschinelles Lernmodell zeigte eine beeindruckende Diskriminationsfähigkeit mit einer Fläche unter der Kurve von 0,92. Diese Genauigkeit übertraf deutlich herkömmliche Leistungsmaße des Spiels oder Augenbewegungen in einer visuellen Suchaufgabe.
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Hypothese:
Wenn ADHS durch die Augen diagnostiziert werden kann und die Augenbewegungsmuster signifikante Unterschiede zwischen Kindern mit ADHS und typisch entwickelten Kindern aufweisen, dann legt dies nahe, dass die Augenbewegungen einen maßgeblichen Beitrag zu den Aufmerksamkeitsdefiziten bei ADHS leisten könnten.
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Die Schlussfolgerung dieser wegweisenden Studie ist, dass eine natürliche VR-Aufgabe in Kombination mit Eye-Tracking eine präzise Vorhersage von Aufmerksamkeitsdefiziten ermöglicht. Diese Erkenntnisse könnten den Weg für präzise Diagnosen und innovative Ansätze in der Behandlung von ADHS ebnen.
