Die Myopie, auch Kurzsichtigkeit genannt, ist eine weit verbreitete Augenerkrankung, bei der entfernte Objekte verschwommen erscheinen. Traditionell galt Myopie als geringfügiges Problem, das leicht mit Brillen, Kontaktlinsen oder operativen Eingriffen korrigiert werden kann. Doch in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das Verständnis und die Wahrnehmung dieser Erkrankung erheblich gewandelt.
Ursachen und Verbreitung der Myopie
Myopie nimmt weltweit in alarmierendem Tempo zu, insbesondere bei Kindern, die viel Zeit in geschlossenen Räumen und mit intensiven Lernaktivitäten verbringen. Diese Entwicklung wird durch mehrere Faktoren begünstigt:
- Erhöhte Prävalenz: Besonders in Ost- und Südostasien sind rund 80% der Kinder von Myopie betroffen, wobei 10% bis 30% an starker Myopie leiden, was das Risiko für irreparable Sehverluste im späteren Leben erhöht.
- Genetische und Umweltfaktoren: Kinder mit myopen Eltern haben ein höheres Risiko, selbst Myopie zu entwickeln. Zudem tragen längere Bildschirmzeiten und weniger Zeit im Freien zur steigenden Myopierate bei.
In Großbritannien hat sich die Häufigkeit der Myopie in den letzten 50 Jahren verdoppel. Dieser Trend verdeutlicht die Notwendigkeit frühzeitiger Interventionen.
Auswirkungen der Myopie auf die Augengesundheit
Die Verlängerung des Augapfels bei zunehmender Myopie kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen, darunter:
- Netzhautablösung: Durch die Dehnung der Netzhaut erhöht sich das Risiko einer Ablösung.
- Myope Makulopathie: Diese Veränderung an der Makula ist eine der Hauptursachen für Sehverlust.
- Glaukom und Katarakte: Myopie erhöht die Wahrscheinlichkeit für diese Erkrankungen, die zu dauerhafter Erblindung führen können.
Frühe Intervention: Ein Muss
Die bedrohlichen Folgen der Myopie manifestieren sich zwar meist erst im späteren Leben, doch Maßnahmen zur Verzögerung ihres Beginns sollten bereits im Kindesalter ergriffen werden. Folgende Gründe unterstreichen die Bedeutung frühzeitiger Interventionen:
- Sehkorrektur: Eine frühzeitige Korrektur der Myopie ermöglicht klare Sicht und fördert die Leistungsfähigkeit im Alltag.
- Verlangsamung des Fortschreitens: Durch gezielte Strategien kann das Fortschreiten der Myopie verlangsamt werden, was das Risiko für schwere Komplikationen reduziert.
- Lebensqualität: Myopie kann die Lebensqualität eines Kindes beeinträchtigen, sowohl akademisch als auch sozial. Frühe Maßnahmen helfen, diese Auswirkungen zu minimieren und das Selbstbewusstsein zu stärken.
Strategien zur Myopiekontrolle
Es gibt verschiedene wirksame Methoden zur Verlangsamung der Myopieprogression bei Kindern:
- Kontaktlinsen: Dual-Fokus-Weichkontaktlinsen wie MiSight® 1 day haben sich als effektiv erwiesen, das Fortschreiten der Myopie zu verlangsamen.
- Orthokeratologie: Diese Methode verwendet speziell angepasste harte Kontaktlinsen, die über Nacht getragen werden, um die Hornhaut zu formen und so die Myopieprogression zu kontrollieren.
- Spezialbrillengläser: Neuartige Brillengläser mit speziellen optischen Designs können ebenfalls das Fortschreiten der Myopie verlangsamen.
- Atropin-Augentropfen: Niedrig dosierte Atropin-Augentropfen zeigen vielversprechende Ergebnisse, obwohl noch weitere Forschungen zu den optimalen Konzentrationen und Langzeiteffekten erforderlich sind.
- Verhaltensänderungen: Mehr Zeit im Freien und weniger Naharbeit (z.B. Lesen, Bildschirmzeit) können das Risiko der Myopieentwicklung senken.
Fazit
Kindliche Myopie stellt eine erhebliche Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar, mit weitreichenden Auswirkungen auf die Augengesundheit und Lebensqualität. Eine Kombination verschiedener Maßnahmen, angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Kindes, kann effektiv zur Verlangsamung der Myopieprogression beitragen. Regelmäßige Augenuntersuchungen und eine offene Kommunikation zwischen Augenärzten, Eltern und Kindern sind entscheidend für eine erfolgreiche Myopiekontrolle.
Dieser Text wurde von ChatGPT basierend auf den Inhalten der Studie „Eye health: Understanding childhood myopia“ verfasst. Die angegebenen Informationen stammen aus der folgenden Quelle:
- Professor Nicola Logan, Professor of Optometry & Physiological Optics, Aston University: „Eye health: Understanding childhood myopia“

Die vollständige Studie liegt mir vor und wurde gelesen. Der Artikel aber wurde von ChatGPT erstellt und mit Gegengelesen.
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