Früh erkennen, was dein Kind dir zeigt.
Kinderaugen sprechen.
Leise, aber deutlich.
Nicht jedes Kind kann sagen, dass das Sehen anstrengend ist.
Der Körper übernimmt diese Aufgabe.
Wenn Augen nach kurzer Naharbeit rot werden, tränen oder müde wirken, ist das kein Zufall.
Das kann ein Zeichen von Überanstrengung sein.
Häufig steckt eine Weitsichtigkeit dahinter.
Oder eine Konvergenz Insuffizienz.
Beides verlangt dem visuellen System zu viel ab.
Kopfschmerzen nach dem Lesen oder Schreiben sind ein weiteres Warnsignal.
Besonders dann, wenn sie regelmässig auftreten.
Unkorrigierte Hyperopie oder ein Astigmatismus können dahinterstehen.
Das Kind sieht.
Aber es kostet Kraft.
Manche Kinder klagen über Schwindel oder Übelkeit.
Oft bei längerer Bildschirmarbeit.
Oder beim Lesen.
Hier lohnt ein genauer Blick auf das binokulare Sehen.
Wenn beide Augen nicht sauber zusammenspielen, gerät das System aus dem Gleichgewicht.
Ein weiteres Zeichen ist schnelles Ermüden.
Aufgaben, die Genauigkeit verlangen, werden gemieden.
Hausaufgaben ziehen sich.
Nicht aus Unlust.
Sondern weil die Augenkoordination nicht stabil ist.
Oder weil eine Brille nicht optimal angepasst wurde.
Auch Lichtempfindlichkeit ist ein Hinweis.
Blendung wird schlecht toleriert.
Das kann bei Hornhautverkrümmung vorkommen.
Oder bei einer Amblyopie.
Das Auge schützt sich.
Und sendet Signale.
Mein Rat an dich als Vater und Optometrist.
Nimm diese Zeichen ernst.
Nicht aus Angst.
Sondern aus Fürsorge.
Wenn dein Kind solche Reaktionen zeigt, vereinbare einen Termin.
Bei einem geeigneten Augenarzt für die medizinische Abklärung.
Oder bei einem Optometristen für die funktionelle Beurteilung.
Am besten beides.
Gesunde Augen sind mehr als gutes Sehen.
Sie sind die Basis für entspanntes Lernen.
DEINE AUGEN DEIN LEBEN
Dein Augenfitness-Experte, Ralf C. Jann ☀️🌳👁️

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